Die Geschichte der Kessenicher Feuerwehr beginnt am 17. Dezember 1888. Kessenich gehörte seinerzeit noch nicht zu Bonn, sondern war eine eigenständige Gemeinde mit rund 3.000 Einwohnern. Den Anlass zur Gründung einer Feuerwehr gab ein Scheunenbrand am Karthäuserplatz.
Zunächst waren es nur wenige Männer, die sich um den Gastwirt Adam Tönnes versammelt hatten. Adam Tönnes, der Initiator und die treibende Kraft zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kessenich, wurde auch der erste Hauptmann der Wehr. Die entsprechende Original Satzung mit Ihren Statuten gibt es links noch einmal zum Nachlesen.
Diese neugegründete Feuerwehr war für zwei Gemeinden zuständig: Kessenich und Dottendorf. Stellvertreter von Adam Tönnes wurde Ferdinand Büttinghausen. Er war zugleich Steigerführer und Kassierer. Erster Zugführer wurde Stefan Greuel und zum Schriftführer wählte man Anton Röhlen. Als Steiger fungierten noch Jakob Kuth, Bertram Hüllen und Heinrich Kern.
Zunächst waren es nur wenige Männer, die sich um den Gastwirt Adam Tönnes versammelt hatten. Adam Tönnes, der Initiator und die treibende Kraft zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kessenich, wurde auch der erste Hauptmann der Wehr. Die entsprechende Original Satzung mit Ihren Statuten gibt es links noch einmal zum Nachlesen.
Diese neugegründete Feuerwehr war für zwei Gemeinden zuständig: Kessenich und Dottendorf. Stellvertreter von Adam Tönnes wurde Ferdinand Büttinghausen. Er war zugleich Steigerführer und Kassierer. Erster Zugführer wurde Stefan Greuel und zum Schriftführer wählte man Anton Röhlen. Als Steiger fungierten noch Jakob Kuth, Bertram Hüllen und Heinrich Kern.
Im Laufe der nächsten Jahre schaffte man sich nach und nach technische Ausrüstung an. Eine bedeutende Rolle für die teueren Anschaffungen spielten die Spenden der Feuerversicherungen. Geübt wurde auf dem Gelände der Karthäuser-Schule. Dort entstand auch bald ein eigener Steigerturm.
Ein wichtiges Amt hatten seinerzeit dir Hornisten auszuüben. Der erste Hornist war Johann Vogel, später waren es Johann Ort und Josef Schneider.
Bei den Bauern war es seinerzeit üblich, ihre Söhne vor dem Militärdienst zur Feuerwehr zu schicken. Somit war für den Bestand der Wehr gesorgt. Nach dem Militärdienst war es Ehrensache, wieder aktiv in der Feuerwehr tätig zu sein.
Bis zur Jahrhundertwende wurde die Ausstattung kontinuierlich verbessert. Eine Spritze sowie neue Schlauchwagen mit Einrichtungen für Hakenleitern wurden angeschafft. Für die Finanzierung sorgten größtenteils die Feuerversicherungen mit ihren Spenden. Bei Spritze und Schlauchwagen handelte es sich natürlich um Pferdegespanne. Die benötigten Zugpferde für Übungen und Einsätze stellte der Bauunternehmer und stellvertretende Löschzugführer Ferdinand Bütttinghausen zur Verfügung.
Ein wichtiges Amt hatten seinerzeit dir Hornisten auszuüben. Der erste Hornist war Johann Vogel, später waren es Johann Ort und Josef Schneider.
Bei den Bauern war es seinerzeit üblich, ihre Söhne vor dem Militärdienst zur Feuerwehr zu schicken. Somit war für den Bestand der Wehr gesorgt. Nach dem Militärdienst war es Ehrensache, wieder aktiv in der Feuerwehr tätig zu sein.
Bis zur Jahrhundertwende wurde die Ausstattung kontinuierlich verbessert. Eine Spritze sowie neue Schlauchwagen mit Einrichtungen für Hakenleitern wurden angeschafft. Für die Finanzierung sorgten größtenteils die Feuerversicherungen mit ihren Spenden. Bei Spritze und Schlauchwagen handelte es sich natürlich um Pferdegespanne. Die benötigten Zugpferde für Übungen und Einsätze stellte der Bauunternehmer und stellvertretende Löschzugführer Ferdinand Bütttinghausen zur Verfügung.
Im Jahr 1899 wurde auf Anregung der Kessenicher Feuerwehr der erste Martinszug überhaupt in Bonn und Umgebung durchgeführt. Seinerzeit wurden in Kessenich am Martinstag immer mehrere Martinsfeuer in den Weinbergen abgebrannt. Damit keine Sachschäden entstehen können, entschied Adam Tönnes mit seinen Männern, in Zukunft sollte nur noch ein Feuer angezündet werden und ein gemeinsamer Umzug durch den Ort Kessenich stattfinden. Auf einem Schimmel reitend verkörperte Jakob Kuth 1899 den ersten Sankt Martin. Noch bis heute hält diese Tradition an, dass der Sankt Martin aus den Reihen der Kessenicher Wehr gestellt wird.
Das Jahr 1904 brachte einschneidende Veränderungen für den Löschzug Kessenich mit sich. Die Bürgermeisterei Poppelsdorf, der unter anderem die Gemarkungen Kessenich und Dottendorf angehörten, wurde aufgelöst und in die Stadt Bonn eingemeindet. Außerdem trennten sich die Dottendorfer Bürger von der Kessenicher Wehr und bildeten einen eigenen Löschzug. Trotzdem blieb die Kessenicher Wehr schlagkräftig. 1906 war die Steigertruppe bereits auf 16 Mann angewachsen. Ausserdem gab es noch zwei Spielmannszüge.
Das Jahr 1904 brachte einschneidende Veränderungen für den Löschzug Kessenich mit sich. Die Bürgermeisterei Poppelsdorf, der unter anderem die Gemarkungen Kessenich und Dottendorf angehörten, wurde aufgelöst und in die Stadt Bonn eingemeindet. Außerdem trennten sich die Dottendorfer Bürger von der Kessenicher Wehr und bildeten einen eigenen Löschzug. Trotzdem blieb die Kessenicher Wehr schlagkräftig. 1906 war die Steigertruppe bereits auf 16 Mann angewachsen. Ausserdem gab es noch zwei Spielmannszüge.
1912 trat der Gründer und langjährige Führer der Kessenicher Wehr, Adam Tönnes, aus gesundheitlichen Gründen zurück. Sein Nachfolger wurde der stellvertretende Löschzugführer Ferdinand Büttighausen. Nur ein Jahr später verstarb Adam Tönnes.
Im Jahr 1914 schloss sich der Löschzug Kessenich als letzte der Freiwilligen Feuerwehren der Bonner Feuerwehr an und erhielt die Bezeichnung Löschzug 11 und 12.
Über die Aktivitäten in den Kriegsjahren 1914-1918 existieren leider keine Unterlagen mehr. Der erste Weltkrieg dezimierte die Reihen des Löschzuges erheblich.
1927 übernahm Ferdinand Büttighausen den Vorsitz des Ortsauschusses Kessenich. Dieser war anlässlich der Bemühungen um die Errichtung des Kriegerdenkmals von den Kessenicher Vereinen gegründet worden. Noch im selben Jahr entstand das Kriegerdenkmal in der Nikolausstraße.
Im Januar 1929 verstarb Bütttinghausen im Alter von 61 Jahren. Sein Nachfolger wurde Jakob Kuth, der den Löschzug aber nur kurz leiten konnte. Er verstarb 63-jährig im August 1929. Bis 1933 führte dann Hubert Wagner den Löschzug an. Ab 1933 leitete Wilhelm Deom den Löschzug Kessenich.
Wer noch mehr über unsere Geschichte erfahren möchte, findet links die vollständige, zeitlich dokumentierte, Historie.
Im Jahr 1914 schloss sich der Löschzug Kessenich als letzte der Freiwilligen Feuerwehren der Bonner Feuerwehr an und erhielt die Bezeichnung Löschzug 11 und 12.
Über die Aktivitäten in den Kriegsjahren 1914-1918 existieren leider keine Unterlagen mehr. Der erste Weltkrieg dezimierte die Reihen des Löschzuges erheblich.
1927 übernahm Ferdinand Büttighausen den Vorsitz des Ortsauschusses Kessenich. Dieser war anlässlich der Bemühungen um die Errichtung des Kriegerdenkmals von den Kessenicher Vereinen gegründet worden. Noch im selben Jahr entstand das Kriegerdenkmal in der Nikolausstraße.
Im Januar 1929 verstarb Bütttinghausen im Alter von 61 Jahren. Sein Nachfolger wurde Jakob Kuth, der den Löschzug aber nur kurz leiten konnte. Er verstarb 63-jährig im August 1929. Bis 1933 führte dann Hubert Wagner den Löschzug an. Ab 1933 leitete Wilhelm Deom den Löschzug Kessenich.
Wer noch mehr über unsere Geschichte erfahren möchte, findet links die vollständige, zeitlich dokumentierte, Historie.



