Dirk Spee
* 12.06.1969 /

Einheitsführer: 02.03.08...
Dienstgrad: Brandmeister
Beruf: Malerfacharbeiter

Als Stellvertreter von Hans-Peter Walbröl übernahm Dirk Spee mit dem Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung im März 2008 die Führung der Löschgruppe.

Als langjähriges Mitglied in Kessenich kennt Dirk Spee nicht nur alle Kameraden sehr gut, sondern ist auch mit den Aufgaben der Löscheinheit vertraut. Des weiteren mimmt er aktiv am Ortsgeschehen teil.

Hans-Peter Walbröl
* 26.03.1954 /

Einheitsführer: 25.02.07...02.03.08
Dienstgrad: Hauptbrandmeister
Beruf: Diplom Ökotrophologe

Als langjähriger stellvertretende Löscheinheitsführer von Heinz-Peter Scholz übernahm er zur Jahreshauptversammlung 2007 die Leitung der Löschgruppe.

Aus beruflichen Gründen trat er zur Jahreshauptversammlung 2008 als Löscheinheitsführer zurück. Wie auch Heinz-Peter Scholz bringt er weiterhin sein langjähriges Feuerwehrwissen in die Löschgruppe ein und gehört dem Vorstand an.

Des weiteren fungiert Hans-Peter Walbröl auch als stellver-tretender Specher der Freiwilligen Feuerwehr Bonn.

Heinz-Peter Scholz
* 29.05.1950 /

Einheitsführer: 13.04.1986...25.02.07
Dienstgrad: Hauptbrandmeister
Beruf: gelernter KfZ-Elektriker Meister

Bereits unter seinem Vater in die FF eingetreten und zum Gruppenführer aufgestiegen, war er Busalts ständiger Vertreter und übernahm nach dessen Tod die Leitung der FF Kessenich. In seine Zeit fallen der Bau der neuen Fahrzeughalle, die Zuweisung von vier neuen Fahrzeugen, der Großteil der Modifikationen im Rufbereitschaftsdienst und dessen endliche Abschaffung. Ein weiterer Meilenstein seiner Amtszeit kann mit der Gründung der erfolgreichen Jugendfeuerwehr im Jahr 2006 gesehen werden.

Aus beruflichen Gründen trat er zur Jahreshauptversammlung 2007 als amtierender Löscheinheitsführer zurück. Heute ist er festes Vorstandsmitglied und bringt weiterhin sein langjähriges feuer-wehrtechnisches Wissen ein. Des weiteren ist er mitverantwortlich für die Leitung der Jugend-Feuerwehr.

Josef Busalt
* 18.07.1928 / V 25.02.1986

Einheitsführer: 14.02.1982...25.02.1986
Dienstgrad: Oberbrandmeister

Seit 1956 in der FF, stieg er zum Gruppenführer auf und fungierte schließlich als Vertreter von Scholz. Gab viele Jahre den „St. Martin“ in Kessenich. Als Nachfolger von Scholz in der Führung der FF blieben ihm nur knapp vier Jahre bis zu seinem plötzlichen Tod 1986.

Heinz Scholz
* 16.12.1919 / V 27.10.2003

Einheitsführer: 29.09.1964...31.12.1981
Dienstgrad: Hauptbrandmeister
Beruf: Fliesenleger/Taxiunternehmer

Auch er war bereits Stellvertreter von Lenz, als er von diesem das Amt des Löschzugführers übernahm. In seine Zeit fiel die Aufrüstung der FF als Teil des Luftschutz-Hilfsdienstes (später Katastrophenschutz), die Zuweisung eines Wasserförderzuges und damit mehrere spekakuläre überörtliche Einsätze, zwei weitere Renovierungen und Erweiterungen des Feuerwehrhauses.

Er war der erste Leiter der FF mit Zugführer-Examen. Nach seinem Ruhestand vertrat er weitere 21 Jahre Jahre die Interessen der Inaktiven im Vorstand

Peter Lenz
* 04.01.1904 / V 18.10.1973

Einheitsführer: 02.04.1949...29.09.1964
Dienstgrad: Oberbrandmeister

Als Vertreter von Deom mit dessen Ruhestand zum neuen Einheitsführer bestellt, fiel ihm die schwierige Aufgabe zu, die FF durch die Zeit des Wiederaufbaus zu führen, die gekennzeichnet war durch fehlendes Gerät – von der Uniform bis zu Motorpumpen-, nicht vorhandene Kraftfahrzeuge und unzureichende Übungs- und Versammlungsmöglichkeiten, ganz zu schweigen von den allgemeinen Versorgungsproblemen der Nachkriegszeit.

Er konnte den Personalstamm halten, mit ihm die Renovierung bzw. den Umbau des Feuerwehrhauses bewerkstelligen und das erste Kraftfahrzeug (LF15) in Dienst nehmen. Trat Ende September 1964 in den Ruhestand und verstarb 1973. Sein Sohn Peter war ihm früh zur FF Kessenich gefolgt und gehört ihr noch heute als ältester Ruhestands-Kamerad an!

Wilhelm Deom
* 17.06.1880 / V 06.04.1955

Einheitsführer: 01.02.1934...02.04.1949
Dienstgrad: Oberbrandmeister

Trat die Nachfolge von Wagner an und leitete die FF durch die problematische Zeit des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkrieges. Die noch vorhandene Personalkartei sagt aus, er sei zum 1. Juni 1938 in die Altersabteilung getreten – das kann nach seinem Alter zu diesem Zeitpunkt nur gesundheitliche oder politische Gründe gehabt haben.

Von einem Nachfolger ist in den Quellen bislang nichts aufgetan. Allerdings wurde er spätestens nach der deutschen Kapitulation in seinem Amt erneut bestätigt und trat erst zum 2. April 1949 endgültig in den Ruhestand.

Hubert Wagner
* 19.10.1869 / V 29.09.1949

Einheitsführer: 16.08.1929...31.01.1934
Dienstgrad: Oberbrandmeister

Als Vertreter von Kuth folgte er automatisch in der Führung der Einheit nach dessen plötzlichem Tod. Leitete die FF Kessenich gemäß noch existierender Personalkartei bis 31. Januar 1934, wechselte zum 01.02.1934 in die Altersabteilung. Es ist noch nicht bekannt, ob er aus Alters- oder Gesundheitsgründen zurücktrat, oder ob ein politischer Hintergrund maßgeblich war (Machtergreifung 1933, Beginn der Gleichschaltung von Feuerwehren mit der Deutschen Polizei); üblich damals war ein Ruhestand mit 65, aber bis dahin hätte er noch 9 Monate Zeit gehabt.

Jakob Kuth
* 28.02.1866 / V 16.08.1929

Einheitsführer: 28.01.1929...16.08.1929
Dienstgrad: Oberbrandmeister
Beruf: Schuhmachermeister

Gehörte ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern, fungierte bald als Steigerführer und stieg zum Brandmeister auf. War Büttinghausens Stellvertreter und übernahm nach dessen Tod die Leitung der FF.

Mit der Einführung eines geordneten Martinszuges 1899 stellte er den „Heiligen Martin“ dar und begründete so die Tradition, daß der Heilige von einem Kameraden der FF Kessenich verkörpert wird. Er verstarb nur sieben Monate nach Büttinghausen und fand seine letzte Ruhestätte ebenfalls auf dem Kessenicher Friedhof.

Ferdinand Büttinghausen
* 11.07.1867 / V 28.01.1929

Einheitsführer: 01.04.1912...28.01.1929
Dienstgrad: Oberbrandmeister
Beruf: Baustoffhändler/-fabrikant

War 21-jährig Mitbegründer der FF Kessenich. Gehörte von Anfang an dem Vorstand an und fungierte 24 Jahre lang als ständiger Vertreter von Hauptmann Tönnes. Übernahm von diesem nach dessen Ruhestand die Leitung der FF, die er bis zu seinem Tod innehatte. Stellte auch die Gespanne seines Betriebs für Feuerwehrzwecke zur Verfügung.
Er engagierte sich überaus eifrig und erfolgreich im Ortsgeschehen von Kessenich, ob in der Pfarrgemeinde oder in Vereinen. War treibende Kraft zur Schaffung des Krieger-Ehrenmals, dessen Realisierung 1927 zur Etablierung des Ortsausschusses führte – und man wählte ihn sogleich zum Ortsausschußvorsitzenden.
Er erkrankte im Januar 1929 sehr schwer und verstarb am 28. Januar. Begraben ist er auf dem Kessenicher Friedhof, in einem Familiengrab derer von Commer & Büttinghausen.

1978 wurde – auf Vorschlag der FF Kessenich – nach ihm die Büttinghausenstraße benannt, der von Ost nach West verlaufende Straßenzug zwischen Burbacher Straße und Mechenstraße, früher: Schurzstraße (zw. Burbacher und Hausdorffstraße), und Kinkelstraße (zw. Hausdorff- und Mechenstraße).

Adam Tönnes                              
*03.10.1851 / V 10.07.1913

Einheitsführer: 17.12.1888... 31.03.1912
Dienstgrad: Hauptmann
Beruf: Gastwirt

Betrieb maßgeblich nach dem Scheunenbrand in unmittelbarer Nachbarschaft seines Lokals 1888 die Gründung der FF Kessenich, und wurde ihr erster Kommandant. War der Initiator des Martinszuges in Kessenich, um das latente Sicherheitsrisiko der verschiedenen konkurrierenden Martinsfeuer zu beenden.

Er legte sein Amt nach knapp 24 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zum 1. April 1912 nieder, und verstarb ein Jahr später. Sein Grab befindet sich auf dem Kessenicher Bergfriedhof