Löschgruppenfahrzeug LF 15
Das LF15 war die konsequente Fortentwicklung der in den späten 1920er und den 1930er Jahren entstandenen Kraftfahrspritzen. Das LF15 diente der Technischen Hilfeleistung im Lösch- und Retteinsatz, eingeschränkt auch im Rüsteinsatz – zum Zeitpunkt seiner Normung lag der Schwerpunkt hinsichtlich des drohenden Luftkrieges in der allgemeinen Brandbekämpfung. Es verfügte über eine im Heck eingebaute Feuerlösch-Kreiselpumpe vom Typ FP15/8 mit einer Nennleistung von 1500 l/min bei einem Förderdruck von 8 bar. Fest eingebaut war ein Löschwassertank von 400 l Inhalt. Die Beladung bestand in den Grundzügen aus denselben Gerätetypen und –anzahlen, wie sie vom noch heute in Gebrauch stehenden LF16 bekannt sind. Auch die Bestückung mit tragbaren Leitern – Steckleiter 4-teilig, Schiebleiter, Klappleiter – hat sich bis heute bewährt. Mitte der 1950er – die BF besaß seit 1956 zwei neue LF16 – überstellte man beide LF15 an die FF, das erste nach Dottendorf (17.4.1956), das zweite nach Kessenich (23.1.1958).
Das LF15 war die konsequente Fortentwicklung der in den späten 1920er und den 1930er Jahren entstandenen Kraftfahrspritzen. Das LF15 diente der Technischen Hilfeleistung im Lösch- und Retteinsatz, eingeschränkt auch im Rüsteinsatz – zum Zeitpunkt seiner Normung lag der Schwerpunkt hinsichtlich des drohenden Luftkrieges in der allgemeinen Brandbekämpfung. Es verfügte über eine im Heck eingebaute Feuerlösch-Kreiselpumpe vom Typ FP15/8 mit einer Nennleistung von 1500 l/min bei einem Förderdruck von 8 bar. Fest eingebaut war ein Löschwassertank von 400 l Inhalt. Die Beladung bestand in den Grundzügen aus denselben Gerätetypen und –anzahlen, wie sie vom noch heute in Gebrauch stehenden LF16 bekannt sind. Auch die Bestückung mit tragbaren Leitern – Steckleiter 4-teilig, Schiebleiter, Klappleiter – hat sich bis heute bewährt. Mitte der 1950er – die BF besaß seit 1956 zwei neue LF16 – überstellte man beide LF15 an die FF, das erste nach Dottendorf (17.4.1956), das zweite nach Kessenich (23.1.1958).
Wasserförderbereitschaft
Die Freiwillige Feuerwehr Kessenich erklärte sich bereit, an der Aufstellung und Erprobung einer Wasserförderbereitschaft aktiv mitzuarbeiten. Diese neue Spezialeinheit sollte im Katastrophenschutz tätig werden. Dafür stellte der Bund drei Prototyp-Einheiten auf. Eine ursprünglich geplante bundesweite flächendeckende Einführung fiel später der Einsparung zum Opfer.
Mit der Aufstellung der WFB in Bonn im Jahre 1967 erhielt die FF Kessenich dann die Besetzung eines Wasserförderzuges zur Aufgabe. Die entsprechenden Fahrzeuge dazu waren zentral im Katastrophenschutzlager Nord (”Lager Ippendorf“, Am Probsthof) eingestellt. Gleichartige Einrichtungen gab es nur noch in Hamburg und München. Als der Bund Ende 1985 die WFBs stilllegte, übernahm die Stadt Bonn die Komponenten.
Die Freiwillige Feuerwehr Kessenich erklärte sich bereit, an der Aufstellung und Erprobung einer Wasserförderbereitschaft aktiv mitzuarbeiten. Diese neue Spezialeinheit sollte im Katastrophenschutz tätig werden. Dafür stellte der Bund drei Prototyp-Einheiten auf. Eine ursprünglich geplante bundesweite flächendeckende Einführung fiel später der Einsparung zum Opfer.
Mit der Aufstellung der WFB in Bonn im Jahre 1967 erhielt die FF Kessenich dann die Besetzung eines Wasserförderzuges zur Aufgabe. Die entsprechenden Fahrzeuge dazu waren zentral im Katastrophenschutzlager Nord (”Lager Ippendorf“, Am Probsthof) eingestellt. Gleichartige Einrichtungen gab es nur noch in Hamburg und München. Als der Bund Ende 1985 die WFBs stilllegte, übernahm die Stadt Bonn die Komponenten.
Löschfahrzeuge LF 16-TS, TLF8 und HRW
Kessenich war nach dem Auflösen der Wasserförderbereitschaft wieder ausschließlich für den Standard-Lösch-/Rüst-/Retteinsatz zuständig. Dazu wurde die Löscheinheit mit folgenden Fahrzeugen ausgerüstet: LF16-TS, TLF8 und HRW.
Die erste Bauserie der LF16-TS des KatS war einheitlich auf MAGIRUS-DEUTZ-Eckhaubenfahrgestellen gebaut. Die FP 16/8 S (2400 l/min) stammte von MAGIRUS und war unter der hinteren Sitzbank im Mannschaftsraum eingebaut. Die Beladung wich geringfügig von der Norm ab. Ab Anfang der 1990er Jahre legte man sie sukzessive still, als die Nachfolgegenerationen verfügbar waren.
Das TLF8 besaß eine FP16/8 (KatS-Variante) und einen Wassertank für 800 l. Die ersten Fahrzeuge sind zu Beginn der 1960er Jahre überliefert. Mit der Neuordnung des KatS wurden die TLF8 entbehrlich und ab 1986 sukzessive ausgemustert.
Beim HRW, eigentlich ehemals ein VLF, wurden heckseitig die Schlauchfächer entfernt, den Platz nahmen ein 5-kVA-Elektroaggregat, Kabeltrommeln, Beleuchtungsgerät, Brennschneidgerät, Trennschleifer, etc. ein. Die linke Hälfte des Mannschaftsraumes wurde ebenfalls zum Geräteraum umfunktioniert, hier lagerte das Hebegerät. Wellenmechanische Front-Vorbau-Trommelseilwinde für Nennzugkraft von 15 kN. Das Fahrzeug war ebenfalls bis Mitte/Ende der 80ziger Jahre im Einsatz.
Kessenich war nach dem Auflösen der Wasserförderbereitschaft wieder ausschließlich für den Standard-Lösch-/Rüst-/Retteinsatz zuständig. Dazu wurde die Löscheinheit mit folgenden Fahrzeugen ausgerüstet: LF16-TS, TLF8 und HRW.
Die erste Bauserie der LF16-TS des KatS war einheitlich auf MAGIRUS-DEUTZ-Eckhaubenfahrgestellen gebaut. Die FP 16/8 S (2400 l/min) stammte von MAGIRUS und war unter der hinteren Sitzbank im Mannschaftsraum eingebaut. Die Beladung wich geringfügig von der Norm ab. Ab Anfang der 1990er Jahre legte man sie sukzessive still, als die Nachfolgegenerationen verfügbar waren.
Das TLF8 besaß eine FP16/8 (KatS-Variante) und einen Wassertank für 800 l. Die ersten Fahrzeuge sind zu Beginn der 1960er Jahre überliefert. Mit der Neuordnung des KatS wurden die TLF8 entbehrlich und ab 1986 sukzessive ausgemustert.
Beim HRW, eigentlich ehemals ein VLF, wurden heckseitig die Schlauchfächer entfernt, den Platz nahmen ein 5-kVA-Elektroaggregat, Kabeltrommeln, Beleuchtungsgerät, Brennschneidgerät, Trennschleifer, etc. ein. Die linke Hälfte des Mannschaftsraumes wurde ebenfalls zum Geräteraum umfunktioniert, hier lagerte das Hebegerät. Wellenmechanische Front-Vorbau-Trommelseilwinde für Nennzugkraft von 15 kN. Das Fahrzeug war ebenfalls bis Mitte/Ende der 80ziger Jahre im Einsatz.
Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS ('Rundhauber')
Das erste von vier nahezu baugleichen Fahrzeugen der 3. Generation KatS-LF16-TS ging 1985 bei der FF Oberkassel in Dienst. Im März 1995 verlegte man es zur FF Kessenich. Front-Vorbaupumpe FP 24/8 von ZIEGLER.
Die vier MB-Haubenwagen rüstete die BF in Eigenregie mit Pressluft-Alarmhornanlagen aus – in der Folge untersagte der Bund diesen Eingriff in sein Eigentum! Die Beladung der von den ODENWALDWERKEN RITTERSBACH aufgebauten Fahrzeugen entspricht derjenigen der späteren LENTNER-Fahrzeuge. Auch hier sind inzwischen 300-bar-Pressluftatmer gelagert. Ergänzend sind Kettensäge und Tauchpumpe vorhanden. Die Kabinen der MB-Haubenwagen wurden von WACKENHUT gebaut, sie unterscheiden sich von den ZIEGLER-Kabinen durch das fehlende Fenster in der B-Säule.
Auf Grund eines Engpass wurde das Fahrzeug im Jahre 2004 an FF Lessenich abgegeben.
Das erste von vier nahezu baugleichen Fahrzeugen der 3. Generation KatS-LF16-TS ging 1985 bei der FF Oberkassel in Dienst. Im März 1995 verlegte man es zur FF Kessenich. Front-Vorbaupumpe FP 24/8 von ZIEGLER.
Die vier MB-Haubenwagen rüstete die BF in Eigenregie mit Pressluft-Alarmhornanlagen aus – in der Folge untersagte der Bund diesen Eingriff in sein Eigentum! Die Beladung der von den ODENWALDWERKEN RITTERSBACH aufgebauten Fahrzeugen entspricht derjenigen der späteren LENTNER-Fahrzeuge. Auch hier sind inzwischen 300-bar-Pressluftatmer gelagert. Ergänzend sind Kettensäge und Tauchpumpe vorhanden. Die Kabinen der MB-Haubenwagen wurden von WACKENHUT gebaut, sie unterscheiden sich von den ZIEGLER-Kabinen durch das fehlende Fenster in der B-Säule.
Auf Grund eines Engpass wurde das Fahrzeug im Jahre 2004 an FF Lessenich abgegeben.
Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS und Löschgruppenfahrzeug LF10-6
Ab 1987 orderte der Bund für die KatS-Einheiten die 4. Generation des LF16-TS – diesmal IVECO-MAGIRUS-Fahrgestelle mit Aufbauten von LENTNER und Pumpen von ZIEGLER. Der Bonner Feuerwehr liefen insgesamt 12 dieser Modelle zu, die zwischen 1988 und 1997 in Dienst gingen. Das 1997er Fahrzeug ist ein Nachzügler, den die Bonner Feuerwehr gebraucht von der BF Herne übernahm, welche ihn infolge der KatS-Reduzierung Mitte der 1990er Jahre nicht mehr benötigte. Bei der Löschgruppe Kessenich ist das LF16-TS seit 1989 im Einsatz.
Das LF10-6 ist die aktuelle Normvariante des formal kleinsten Löschgruppenfahrzeugs, und seit Dezember 2002 Normnachfolger des LF8-6. Die üblicherweise verbaute Front-Vorbaupumpe musste einem Festeinbau im Heck weichen. Infolge geänderter Pumpen-Nennleistungswerte legte man die FP10-1000 jetzt als Nenngröße fest. Die mitführende Löschwassermenge muss weiterhin mindestens 600 l betragen, kann jedoch, je nach Fahrgestell auch 1000 l und mehr aufweisen. Zur Beladung gehören jetzt auch Arbeitsgeräte, Elektroaggregat, Beleuchtungsgerät, kompletter Satz tragbarer Leitern. Kessenich kann seit Anfang 2006 ein LF10-6 sein eigen nennen.
Ab 1987 orderte der Bund für die KatS-Einheiten die 4. Generation des LF16-TS – diesmal IVECO-MAGIRUS-Fahrgestelle mit Aufbauten von LENTNER und Pumpen von ZIEGLER. Der Bonner Feuerwehr liefen insgesamt 12 dieser Modelle zu, die zwischen 1988 und 1997 in Dienst gingen. Das 1997er Fahrzeug ist ein Nachzügler, den die Bonner Feuerwehr gebraucht von der BF Herne übernahm, welche ihn infolge der KatS-Reduzierung Mitte der 1990er Jahre nicht mehr benötigte. Bei der Löschgruppe Kessenich ist das LF16-TS seit 1989 im Einsatz.
Das LF10-6 ist die aktuelle Normvariante des formal kleinsten Löschgruppenfahrzeugs, und seit Dezember 2002 Normnachfolger des LF8-6. Die üblicherweise verbaute Front-Vorbaupumpe musste einem Festeinbau im Heck weichen. Infolge geänderter Pumpen-Nennleistungswerte legte man die FP10-1000 jetzt als Nenngröße fest. Die mitführende Löschwassermenge muss weiterhin mindestens 600 l betragen, kann jedoch, je nach Fahrgestell auch 1000 l und mehr aufweisen. Zur Beladung gehören jetzt auch Arbeitsgeräte, Elektroaggregat, Beleuchtungsgerät, kompletter Satz tragbarer Leitern. Kessenich kann seit Anfang 2006 ein LF10-6 sein eigen nennen.
Mannschaftstransportwagen (MTW/MTF)



