Leistungsspange 2011

Nach monatelanger Vorbereitung für die höchste Auszeichnung die die Deutsche Jugendfeuerwehr zu bieten hat, war es dann am 17.9.2011 endlich soweit. Die Prüfung begann schon mit dem betreten des Geländes. Ordentliches und gepflegtes Auftreten, das war es was außer den anstehenden Prüfungen gewertet wurde. Nach der Begrüßung wurden die 36 teilnehmenden Gruppen aus vielen Teilen NRW`s, in Blöcke aufgeteilt.
Nun stand die erste der 5 Prüfungen an: die Schnelligkeitsübung. Dabei mussten in der vorgegebenen Zeit von 75 Sekunden eine Schlauchleitung bestehend aus 8 Längen und ohne einen Dreher im Schlauch ausgerollt werden. Mit gebrauchten 61 Sekunden war die erste Hürde über- und bestanden. Nach dem alle Gruppen aus dem „Grünen Block“ diese Prüfung absolviert hatten ging es zur Zweiten Prüfung: Kugelstoßen. Dort war die Aufgabe mit allen neun Gruppenmitgliedern eine Gesamtweite von 55 Metern erreicht werden. Dabei gab es für männlichen Bewerber ein Kugel von 5 kg und für die weiblichen Bewerberinnen eine Kugel von 4 kg. Auch diese Aufgabe wurde mit einer Gesamtweite von 60,66 m souverän bestanden.
Anschließend gab es erstmal eine kleine Stärkung beim Mittagessen und einer kleinen Mittagspause.
Weiter ging es dann mit dem Staffellauf, dem Sorgenkind unserer Betreuer.... Hier galt es, mit allen neun Bewerbern eine Gesamtstrecke von 1500 m in einer Zeit bis 4:10 min zu bezwingen. Bei den übungen zu Hause, hatten unsere Jugendlichen und die Betreuer die Jugendlichen innerhalb dieser Strecke so aufgeteilt, das die Prüfung mit einer Zeit von 4:04 min bestanden wurde. Damit war der sportliche Teil der Leistungsspange für unserer Gruppe überstanden und der kompletten Mannschaft fiel schon mal ein großer Stein vom Herz - allerdings nicht nur denen.
Als vorletzte Prüfung ging es dann zum Löschangriff. Hier musste eine Wasserversorgung mit drei Löschleitungen und einer Wasserentnahme offenes Gewässer aufgebaut werden. Dies hieß, es musste eine Saugleitung bestehend aus vier Saugschläuchen, bis zur Pumpe gelegt werden, dann zwei B Schläuche bis zum Verteiler und von dort für jeden Trupp eine Löschleitung aus zwei C – Schläuchen. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten waren die Prüfer auch mit der Ausführung dieser übung zufrieden.
Zum guten Schluss stand dann noch eine mündliche theoretische Prüfung auf dem Plan. Zu dieser wurden unsere Jugendlichen als Gruppe in einem Raum gerufen, in dem sie von den Prüfern auf ihr theoretisches allgemein Wissen und das Grundwissen aus dem Feuerwehrbereich getestet wurden.
Als sie danach alle mit einem Lächeln im Gesicht wieder aus dem Gebäude kamen, wussten die Betreuer das die Jugendlichen die Leistungsspange bestanden hatten. Die Erleichterung und Freude darüber, war allen spätestens nach der Verleihung des Abzeichens, deutlich an zu merken. Als die offiziellen ihre Dankesreden und allen Jugendfeuerwehrgruppen ihre Abzeichen überreicht hatten, ging es mit lauter Verabschiedung – Blaulicht und Martinshorn- für alle Jugendfeuerwehrgruppen wieder auf in Richtung Heimat.

Michelle Mayland

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